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Schnelltest für Lebensmittelallergene

Romer Labs Diagnostic GmbH

Die Zunahme von Lebensmittelallergien stellt ein hochrelevantes Gesundheitsrisiko dar. Bereits geringe Spuren von Allergenen rufen allergische Reaktionen hervor, die unter anderem auch zum Tod führen können. 3% der Weltbevölkerung sind als LebensmittelallergikerInnen diagnostiziert. Bei Kindern beträgt der Prozentsatz sogar 5 bis 8% und ein Viertel der Bevölkerung glaubt, unter Lebensmittelallergien zu leiden. Für betroffene KonsumentInnen besteht die Notwendigkeit, Zugang zu allergenfreien Produkten zu bekommen.

Aufgrund der starken Zunahme von AllergikerInnen wurden Kennzeichnungsverordnungen erlassen, die es ermöglichen, bereits auf der Verpackung festzustellen, ob Lebensmittel allergene Substanzen in Spuren enthalten. Um Allergene jedoch rasch, effizient und einfach bestimmen zu können, werden schnelle und kostengünstige Tests benötigt. Der Nachweis unerwünschter Allergene muss dabei bereits in der Produktionsanlage erfolgen, um schon bei der Herstellung eine Kontamination ausschließen zu können. Alle derzeit verfügbaren Tests benötigen mehrere Stunden für ein aussagekräftiges Ergebnis, erfordern zusätzliche Geräte und sind überdies kompliziert und teuer.

Der von Romer Labs entwickelte und auf dem Prinzip des Schwangerschaftstests basierende, einfache Test erfüllt alle geforderten Kriterien. Mittels markierter Antikörper wird das gesuchte Allergen hochspezifisch im Spurenbereich detektiert. Der Test benötigt bis zum Ergebnis nur zehn Minuten und erfordert keine zusätzliche Ausrüstung. Es wird nur ein generischer Teststreifen verwendet, der für alle Testparameter Anwendung findet, sodass stets dasselbe Testprotokoll angewendet werden kann. Die spezifische Reaktion erfolgt dabei durch die Bindung eines Antikörpers an ein Allergen schon im Zuge der Probenvorbereitung und die Bildung einer gefärbten Zone am Teststreifen detektiert das Vorliegen eines Allergens unmittelbar. Diese Technologie erlaubt eine hohe Präzision bei gleichzeitig äußerst niedriger Nachweisgrenze.