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phs-ultraform

voestalpine Stahl GmbH

Verzinkter Borstahl zum Presshärten schafft leichtere korrosionsgeschützte Bauteile für die Automobilindustrie

Die Autoindustrie ruft nach Materialien für den Leichtbau: Sie ruft nach Zink als Korrosionsschutzbeschichtung, obwohl dieses Element bei hohen Temperaturen rasch aufschmilzt und verdampft und daher beim Presshärten als schwer verarbeitbar gilt. Die voestalpine hat nun einen verzinkten Borstahl entwickelt und mit einem indirekten Bauteilherstellungsverfahren kombiniert, um Zink mit presshärtendem Stahl (PHS) einsetzen und dennoch vor Korrosion schützen zu können. Die Lösung des Linzer Großunternehmens besteht im exakten Steuern der Temperatur, sodass Zink auch bei dickeren Schichten zum Zeitpunkt der Warmumformung zu Stahlbauteilen nie flüssig wird und sich keine Mikrorisse bilden. Neueste Entwicklungen sollen auch eine direkte Warmumformung möglich machen. Dank phs-ultraform soll sich das Geschäft der voestalpine 2015 auf die USA, China und Südafrika ausweiten.