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CRIN3.3 - Common Rail Injektor

Robert Bosch AG

Der in Linz entwickelte Common Rail Injektor ist eine wesentliche Komponente der direkten Kraftstoffeinspritzung in Motoren, die in Nutzfahrzeugen eingesetzt werden. Der Injektor stellt eine innovative Weiterentwicklung des Common Rail Systems für Nutzfahrzeuge dar. Erstmals konnte der Einspritzdruck um 400 bar auf nunmehr 2.200 bar erhöht werden. Der Treibstoff wird dadurch in einer merkbar feineren Zerstäubung in den Motor eingespritzt, was eine deutlich vollständigere Verbrennung des Treibstoffgemisches zur Folge hat.

Die Entwicklung des Common Rail Injektor hat folgende drei umweltrelevante Effekte zur Folge, die angesichts der weltweiten Diskussion um den Klimaschutz von großer Bedeutung sind: Einen geringeren Kraftstoffverbrauch, welcher wiederum den CO²-Ausstoss minimiert,
eine Minderung der Motorengeräusche und eine deutliche Senkung von Schadstoffbelastung in den Abgasen.

Um diese Ziele zu erreichen, mussten Lösungen in den Bereichen Dauerfestigkeit, Dichtheit und Temperaturbelastung gefunden werden. Dazu wurden neue Materialien eingesetzt und neue Fertigungstechnologien entwickelt.

Schon heute werden dadurch die ab dem Jahr 2013 vorgeschriebenen Rohemissionsanforderungen der Euro 6-Norm erfüllt. Dies wird möglich, indem Stickoxide und Partikel um jeweils ca. 98% im Vergleich zu den ursprünglichen Grenzwerten bei der Einführung der Emissionsstufen reduziert werden. Grundlage für diese Erfolge ist eine optimale Gemischaufbereitung. Die dazu erforderliche Zerstäubung des Kraftstoffes wird durch den hohen Einspritzdruck maßgeblich
beeinflusst. Durch die zusätzlich verbesserte hydraulische Effizienz konnte der Kraftstoffverbrauch um ca. 3% gesenkt werden.