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Lichtdurchlässiger Feinbeton

LUCCON Lichtbeton GmbH

Die ursprüngliche Vision des Firmengründers Jürgen Frei beinhaltete die Entwicklung eines hochfesten Feinbetons, der Licht transportiert und dabei optischen und physikalischen Eigenschaften eines massiven Baustoffs für vielfältige Anwendungen entspricht. Die Realisierung dieser Vision ist mit dem lichtdurchlässigen Feinbeton
LUCCON, einer allen marktgerechten und individuellen Anforderungen entsprechenden Baustoff-Neuheit, gelungen. Es galt, aus der ursprünglichen Vision und den rudimentär vorhandenen Experiment-Ergebnissen eine marktorientierte und serienreife Innovation zu schaffen. Die Kombination zweier aufeinander abgestimmter Produktneuheiten ermöglichte diese kreativen Lösungsansatz und damit ungeahnte Perspektiven für Architektur und Design. Ein neu entwickeltes Gewebe aus Lichtwellenleitern zur Einarbeitung in eine spezielle Materialmischung für hochfesten Feinbeton machte die großformatige Produktion von lichtdurchlässigen Betonelementen erstmals realisierbar. Mit dem Einlegen einzelner Glasfasern in Beton wurde bereits im Jahr 1994 an einer deutschen Universität, später auch in Ungarn experimentiert. Erfolg versprach jedoch erst die Eigenentwicklung eines Kunststoffgewebes aus Lichtwellenleitern, die für unterschiedlichste Anwendungen in Form, Farbe und Abmessung individuell angepasst lieferfähig ist.

Das Scheitern der Entwicklung dieses lichtdurchlässigen Feinbetons hätte auch das Scheitern eines unternehmerischen Traumes bedeutet, denn der Gesamtumsatz des Unternehmens resultiert aus dem Projekt LUCCON. So gab diese Produktinnovation den Ausschlag für Gründung und Erfolg eines wachstumsorientierten, jungen Unternehmens, das sein Produkt zu einem mittlerweile global bekannten Markennamen etablieren konnte. International führende Designer und Architekten (z.B. Kengo Kuma, Japan) nützten LUCCON Lichtbeton bereits für Projekte, die weltweit für Aufsehen sorgten (z.B. Gestaltung der internationalen Filialen des Uhrenherstellers Lange & Söhne).​